Erlauben Sie mir eine persönliche Sicht auf Gesellschaft und Politik.
„Je fester man davon überzeugt ist, im Recht zu sein, desto natürlicher ist der Wunsch, jeden anderen mit allen Mitteln dahin zu bringen, ebenso zu denken.“
George Orwell
Gesellschaft im Wandel.
Gesellschaft wandelt sich – soweit, so gut.
Der Wandel findet teils subtil, teils durch wirtschaftliche oder andere Notwendigkeiten statt. Wandel wird aber auch von verschiedenen Kräften in der Gesellschaft vorangetrieben – und ist damit interessengetrieben.
In einer Demokratie haben wir das Parlament, um Dinge und Entwicklungen auszuhandeln, mit Argumentationen und Gegenreden zu begleiten und im besten Fall – gemeinschaftlich – die Entwicklung zu gestalten.
Findet das statt?
Ich denke, unzureichend oder gar nicht.
Stattdessen wurde seit Jahren ein Kulturkampf in die Gesellschaft getragen: Gendersprache, Wokism und Cancel-Culture sind nur die bekanntesten Beispiele der letzten Jahre. Wurde über das Gendern irgendwo abgestimmt? Nein.





Die Sprache Goethes wurde – hörbar – verhunzt.
Wurde über das Gendern irgendwo abgestimmt? Nein.
Es wurde trotzdem – über die Köpfe der Menschen hinweg – umgesetzt.
Studenten, die nicht gendern wollten, wurden mit Punkt-Abzug bestraft. Politische Karrieren wurden vermutlich eingeschränkt oder beendet und Behörden, die für ein verständliches Deutsch stehen sollten, gestalteten die Sprache noch unverständlicher und unlogisch um. Der Radfahrende ist nur ein Radfahrender, wenn sich das Rad bewegt, nicht, wenn das Rad steht. Die Menschen fühlten sich zunehmend unwohl und in ihrem Intellekt beleidigt.
Die Sprache Goethes wurde – hörbar – verhunzt.
Das lehnen viele Bürger jahrelang ab, es wurde dennoch von Politik und Staat durchgezogen.
Wundert man sich da ernsthaft über den Vertrauensverlust in die Institutionen?
Dieses Thema steht exemplarisch dafür, dass Menschen umerzogen werden sollen, die Bürger aber hellwach sind und die Umerziehung ablehnen – und damit natürlich auch die Protagonisten der Umerziehung. Zumeist Politiker oder Vorfeldorganisationen, die eine andere als eine freiheitliche, liberale, pragmatische Gesellschaft anstreben.
Zu Lasten der bürgerlichen Freiheiten.
Wenn sich die Bürger trauen, sich zu wehren, werden sie nicht selten als dumm, unaufgeklärt, rückständig oder gar als extrem dargestellt. Wenn diese totalitären Umerziehungsversuche nicht illiberal und spaltend sind, was sind sie dann?
Politische Perspektiven
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Politische Reflexionen
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Inspirierende Zitate
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