Juli-August Antworten

Das politische Berlin in der Sommerpause -pausiert überhaupt nicht.

Der dramatische Angriff auf den CSD zeigt, politischen Stillstand kann es gar nicht geben. Nach dem Versagen von Politik und Berliner Justiz wird jetzt zeitnah eine Rechtsreform gefordert. Diese Art von Rechtssprüchen , noch dazu „im Namen des Volkes“, gefährdet die Demokratie.
Ein Staatsgefährder (jemand, der eine schwere staatsgefährdende Straftat plante) erhält – im Lebensalter von 20 Jahren – eine „Jugendstrafe“ auf Bewährung. Sorry, diese Gnade – bei zahlreichen Straftaten (polizeibekannt) – zeugt von einem sehr eigenwilligen – linken – Rechtsverständnis, das niemand mehr versteht.
Eine Begründung für die milde Jugendstrafe war offenbar, dass sich der Täter vom „Terror distanziert“ hat. Schwache Rechtsanwendung und schwache Menschenkenntnis – eine tödliche Mischung im Zusammenspiel mit den notorischen Verharmlosungen aus dem politischen Spektrum.
Der Staat hat, auch wenn es hart klingt, diese Todesfahrt mit ermöglicht.
Wenn Gefährder mit Bewährung rechnen dürfen, dann gibt sich der Staat schlichtweg auf – und seine Bürger preis.

Linken passt das gut in ihre dekonstruierende Agenda gegen alle Institutionen. Die Linke fabuliert, wie immer, abstruses Zeug im Hinblick auf die Ursachen.
Der Realität will und wird sie auch nach weiteren Anschlägen, die in Deutschland hoffentlich nicht mehr verübt werden können, nicht gerecht werden.
Sie verleugnet – vermutlich aus Wählerüberlegungen – die Realität.

Den Angehörigen der Opfer dieses Anschlags und den verletzten Menschen selbst, wünsche ich Kraft, gute Nerven und eine schnelle und hoffentlich vollständige Genesung.